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Windows Homeserver (WHS1)

Einen Server für Zuhause, braucht man das? Diese Frage stellt sich für mich nun nicht mehr denn ich bin im Besitz eines sogenannten Homeservers. Diese Version des Server Software von Microsoft ist speziell für Heimanwender entwickelt worden und ist daher sehr einfach zu bedienen und zu erweitern.

Was kann man aber nun mit so einem Server zu Hause alles anstellen? Der WHS (Windows Home Server) macht von allen Rechnern im Netz, wenn die Connector Software installiert ist, automatisch regelmäßig Backups. Wen man will weckt er die Rechner nachts auf und startet dann die Sicherung.  Das Wiederherstellen von ganzen Rechnern oder einzelnen Dateien geht sehr einfach mit der Software. Die zentrale Dateiablage spielt auch eine sehr wichtige Rolle. Auf dem Server werden alle Daten gespeichert und alle Rechner im Netzwerk haben darauf Zugriff. Es ist also nicht mehr nötig auf jedem Rechner bestimmte Dateien immer wieder vorzuhalten. Über die auf dem Server verteilten Rechte jedes Users kann man auch explizit einstellen was jeder zu sehen bekommt. Sehr schön ist das wenn auf dem Server alle Mediadateien liegen. Über die Medienfreigabe des Servers können alle DLNA Systeme im Netzt Musik, Fotos oder Videos vom Server abspielen. das geht zum Beispiel mit einer Playstation 3 ebenso wie mit einer FritzMedia 8040 oder einem Streaming Client. Wer einen Drucker an den WHS anschließt kann ab sofort den Server auch als Printserver nutzen. Die Funktionen des WHS lassen sich durch zahlreiche AddIns erweitern. Dazu mehr auf den Unterseiten
Um das Betriebssystem (Windows Home Server) zum laufen zu bringen benötigt man einen eigenen Rechner. Es gibt fertige Lösungen, wie z.B. der sehr beliebte Acer H340, oder man stellt sich selbst ein Gerät zusammen. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile die ich kurz in einer Tabelle darstellen möchte:
SYSTEM
VORTEILE
NACHTEILE
Fertigsystem
- Auspacken und einschalten
- Treibersupport vom Hersteller
- Geringe Gehäusemaße
- AddIns vom Hersteller dabei
- Nur bedingt erweiterbar, HDD ja, Prozessor meist nein
- Keinen Grafikausgang oder Anschluss für Maus oder Tastatur
- Nur RecoveryCD, keine komplette Version im Lieferumfang
- Meist keine Steckplätze für Grafikkarten oder TV-Karten
Eigenbau
- Hardware fast beliebig
- Komplette Version des BS
- Erweiterbarkeit immer gegeben
- Treiber müssen auf Windows Home Server laufen
- Gehäuse meist größer
- Keine speziellen ADDIns zur Systemüberwachung dabei
-Gerät muß montiert und installiert werden
Jeder muss hier das Für und Wieder abwägen und eine Entscheidung treffen. Meine Wahl viel trotz anfänglicher Bedenken auf einen Eigenbau. Vor allem die Möglichkeit das System immer erweitern zu können war mir wichtig. Eine neue CPU mit mehr Leistung für weitere Aufgaben zu tauschen ist hier kein Problem. Auch Erweiterungskarten wie z.B. eine TV-Karte zu installieren kein Problem. Meine aktuelle Zusammenstellung (August 2009) lautet wie folgt:
Gehäuse
Asus TM-220 Mini-ATX Gehäuse schwarz/silber
Prozessor (CPU)
Intel Celeron S430 Sockel 775 mit Boxed Lüfter
Mainboard
Asrock 4CORE1600-GLAN/M Mini-ATX, Chipsatz: G31
Arbeitsspeicher
1x 2GB ADATA DDR2 800 RAM
Netzteil
Be Quiet Pure Power BQT L6 350W, 80plus
Festplatten
2x Western Digital WD10EADS Green Line mit je 1TB Kapazität
DVD-ROM
Altes LG DVD-ROM
Betriebssystem
Microsoft Windows Home Server
Der Zusammenbau der Einzelteile und die Installation liefen wie am Schnürchen. Nach zahlreichen Updates war das System dann auch endlich Betriebsbereit. Danach habe ich begonnen alle Dateien die auf diversen Externen Festplatten oder Rechnern verstreut waren auf dem WHS zu kopieren. Jetzt gibt es für mich eine zentrale Stelle im Netz wo die Daten liegen. Datensicherheit ist daher sehr wichtig. Der WHS dupliziert ausgewählte Verzeichnisse automatisch auf weitere Festplatten (mindestens 2 müssen eingebaut sein) uns somit ist bei einem Ausfall einer Platte im WHS nicht alles weg.
Eine ausführliche Beschreibung zum WHS gibt es hier: Hier klicken!
 
 
 
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