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Vor etwas mehr als einem Jahr, im Sommerloch 2010, überschlugen sich die Ereignisse bezüglich Google Street View. Die Medien peitschten die Stimmung gegen diesen Dienst an. Datenschützer und Politiker sahen schon das Ende der Welt nahe. Bei Google Streetview kann man mit der Maus durch Straßenzüge überall auf der Welt laufen. Dafür wurden alle Straßen mit 360° Kameras fotografiert und zu Panoramas zusammengefügt. Nicht nur in Deutschland gab es letztes Jahr Widerstand gegen diesen neuen Dienst, aber hier wurde es übertrieben! Es soll sogar Leute gegeben haben, die glaubten es wären live Aufnahmen im Internet abrufbar! In der aufgeheizten Stimmung wurde geraten Widerspruch gegen die Veröffentlichung des eigenen Hauses bei Google einzulegen. Google, die mit dem fotografieren im Übrigen nicht gegen Gesetzte verstoßen hat, bot diese Möglichkeit dann auch an. Um die Stimmung gegen diesen Dienst weiter anzustacheln wurde auch dieser Vorgang in den Medien und der Politik als unzureichend und umständlich gerügt.
Nach der Katastrophe in Japan waren die Menschen überall auf der Welt bestürzt. Die Medien brachten fast stündliche Updates und eine Sondersendung jagte die nächste im TV. Die Atomdebatte wurde wieder angeheizt und die Regierung reagierte auch schon auf das Atomdesaster mit einem Moratorium.
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