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Google Streetview, ein Jahr danach!

Vor etwas mehr als einem Jahr, im Sommerloch 2010, überschlugen sich die Ereignisse bezüglich Google Street View. Die Medien peitschten die Stimmung gegen diesen Dienst an. Datenschützer und Politiker sahen schon das Ende der Welt nahe. Bei Google Streetview kann man mit der Maus durch Straßenzüge überall auf der Welt laufen. Dafür wurden alle Straßen mit 360° Kameras fotografiert und zu Panoramas zusammengefügt. Nicht nur in Deutschland gab es letztes Jahr Widerstand gegen diesen neuen Dienst, aber hier wurde es übertrieben! Es soll sogar Leute gegeben haben, die glaubten es wären live Aufnahmen im Internet abrufbar! In der aufgeheizten Stimmung wurde geraten Widerspruch gegen die Veröffentlichung des eigenen Hauses bei Google einzulegen. Google, die mit dem fotografieren im Übrigen nicht gegen Gesetzte verstoßen hat, bot diese Möglichkeit dann auch an. Um die Stimmung gegen diesen Dienst weiter anzustacheln wurde auch dieser Vorgang in den Medien und der Politik als unzureichend und umständlich gerügt.

Das Sommerloch war vorbei, und es wurde ruhig um das Thema. Goggle startete en Dienst, ohne großes Echo, dann Anfang 2011 in Deutschland. Es sind bis heute nur ein paar Großstädte online, und daran soll sich kurzfristig auch nichts ändern. Es wurde auch bekannt das die Deutschen die weltweit meisten Streetview Ansichten abrufen. Jetzt würden einige ihren Einspruch gerne wieder zurücknehmen und ihre Häuser bei Streetview sehen. Das ist wieder ein Beispiel dafür wie die Presse und Politik einem innovativen Dienst kaputtreden nur um der Publicity willen. Microsoft will bald einen ähnlichen Dienst starten, in der Presse und Politik gab es diesmal keinen Aufschrei mehr. Ich war, und bin es immer noch, ein begeisterter Nutzer von Streetview und finde es schade das Deutschland dort wohl erst einmal nicht großflächig zu durchstreifen ist.

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